SILVESTER-RANDALE: „Scheint so, als hätte Berlin das Problem nicht in Griff“ | WELT Thema

SILVESTER-RANDALE: "Scheint so, als hätte Berlin das Problem nicht in Griff" | WELT Thema

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat eine bundesweite Debatte über Konsequenzen nach den Angriffen auf Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht gefordert. «Es gibt hier natürlich Gesprächsbedarf, das ist völlig klar», sagte Giffey. «Es ist auch klar, es wird nicht nur eine Berliner Diskussion sein können, es muss eine bundesweite Diskussion sein. Wir können bestimmte Regelungen nicht alleine in Berlin treffen.» Giffey wies darauf hin, dass Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Januar den Vorsitz der Innenministerkonferenz übernehme und schon zugesagt habe, das Thema dort anzusprechen. 

Immer wieder kam es in Berlin in den vergangenen Jahren über Silvester zu Zwischenfällen. Nun fällt die Debatte in die heiße Phase des Wahlkampfs auf, am 12. Februar ist die Wiederholungswahl angesetzt.

Über den Jahreswechsel waren Polizei und Feuerwehr in der Hauptstadt bei fast 4.000 Einsätzen gefordert – dabei wurden sie in zahlreichen Fällen etwa mit Böllern und Raketen angegriffen. Die Feuerwehr dokumentierte nach eigenen Angaben bei mindestens 38 Einsätzen Angriffe. Sie beklagte 15 Verletzte. Bei der Polizei waren es 18 Verletzte. In einer vorläufigen Bilanz sprach die Feuerwehr zudem von mehr als 20 verletzten Bürgern.

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