CORONA-HAMMER: Kommt der LOCKDOWN für UNGEIMPFTE? | WELT Newsstream

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Angesichts der angespannten Corona-Lage in Deutschland ringen Politik und Gesundheitsexperten um zusätzlichen Schutz für den Winter. Die Praxisärzte sicherten zu, mehrere Millionen weitere Auffrischungsimpfungen («Booster») bis Jahresende anbieten zu können – allerdings vorerst für gefährdete Menschen unter anderem ab 70 Jahre gemäß einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Dagegen dringt der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weiter auf Impf-Verstärkungen auf breiterer Front schon für alle über 60. In ersten Bundesländern kommen wegen kritischer Infektionszahlen weitergehende Auflagen vor allem für Ungeimpfte.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte am Dienstag in Berlin, die Praxen könnten die Aufgabe von insgesamt 15 Millionen Auffrischungsimpfungen bis Ende Dezember leisten. Dies müsse aber in einer «etwas ruhigeren und geordneten Atmosphäre» stattfinden. Verlässliche Basis sei die Stiko-Empfehlung. Abweichende Empfehlungen nicht-ärztlicher Herkunft verwirrten viele und «chaotisierten» teils Praxisabläufe, so dass dies eher bremse. Einen «Booster» bekommen haben bisher gut zwei Millionen Menschen.

Die Zahl der impfenden Praxen sei bereits wieder auf mehr als 30 000 gestiegen, nachdem es zu Spitzenzeiten 70 000 waren. Wenn noch etwa 5000 weitere dazu kämen, reichte dies für anstehende Auffrischungen aus, sagte Gassen. Es gehe ja um eine klar definierte Gruppe, die impfwillig sei und daran von den Ländern oder Krankenkassen erinnert werden sollte. Helfen würden kurzfristigere Bestellmöglichkeiten für Impfstoff als 14 Tage im Voraus – und flexiblere Regeln fürs Impfen, auch wenn Fläschchen mit mehreren Impfdosen nicht ganz aufgebraucht werden könnten. Sonst seien immer erst Patienten dafür zu sammeln.

Weitere Themen des Tages:
* Eine Booster-Impfung für alle: So will es Bundesgesundheitsminister Spahn. Doch gegen der Vorschlag regt sich Widerstand, vor allem Hausärzte sind sauer. Denn Sie arbeiten schon jetzt rund um die Uhr.
* Erleichterung in Australien: 18 Tage nach ihrem Verschwinden haben Polizisten dort eine Vierjährige lebend gefunden. Das Mädchen war auf einem Campingplatz aus dem Zelt offenbar entführt worden.

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