BITTERE WEIHNACHTEN: Brutale russische Attacken – gnadenlose ukrainische Gegenschläge

BITTERE WEIHNACHTEN: Brutale russische Attacken - gnadenlose ukrainische Gegenschläge

Nach der US-Zusage von Patriot-Flugabwehrsystemen fordert der ukrainische Vizeaußenminister Andrij Melnyk neben Panzern nun auch westliche Kampfjets und Kriegsschiffe für den Abwehrkampf gegen die russischen Angreifer. Man sei den USA für die «neuen mutigen Schritte» sehr dankbar, sagte Melnyk der Deutschen Presse-Agentur. «Aber klar ist: Es müssen noch sehr viele Tabus gebrochen werden. Wir brauchen dringend westliche Panzer, Kampfjets, Kriegsschiffe, Mehrfachraketenwerfer, Munition. Das ist mein einziger Wunsch an das Christkind.»

Die USA hatten dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei dessen Besuch in Washington kurz vor Weihnachten die Lieferung von Patriot-Systemen zugesagt. Westliche Kampfpanzer, Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe hat die Ukraine dagegen bisher nicht erhalten. Melnyk hat die Bundesregierung in der Vergangenheit immer wieder aufgefordert, den Weg für die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern frei zu machen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt das aber ab und verweist darauf, dass bisher auch kein anderes Land solche Waffensysteme geliefert habe.

Die russischen Streitkräfte haben am Montag den Abschuss einer ukrainischen Drohne im Anflug auf einen Luftwaffenstützpunkt tief in Russland gemeldet. Drei Soldaten seien in Engels von Trümmerteilen getötet worden, teilte das Moskauer Verteidigungsministerium mit.

Die Ukraine bestätigte den Vorfall nicht direkt. Ein Luftwaffensprecher, Jurij Ihnat, sagte im ukrainischen Fernsehen: «Das sind Konsequenzen der russischen Aggression. Falls die Russen dachten, der Krieg würde sie nicht im tiefen Hinterland betreffen, irren sie sich zutiefst.» 

Der Luftwaffenstützpunkt in der Nähe der Stadt Saratow an der Wolga liegt mehr als 600 Kilometer östlich der ukrainischen Grenze. Auf ihm sind atomwaffenfähige strategische Bomber der Typen Tu-95 und Tu-160 stationiert, die bei Luftangriffen auf die Ukraine eingesetzt worden sind. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden keine Flugzeuge bei dem Angriff am Montag beschädigt.

Auf der russischen Nachrichtenseite Basa hieß es, vier Menschen seien auf dem Stützpunkt verletzt worden, ein Feuer sei ausgebrochen und Explosionen und Sirenen seien zu hören gewesen. Ein Video dazu stellte Basa auf seinen Telegram-Kanal.

Russische Invasionstruppen und ukrainische Verteidiger haben die Gefechte um die Frontstadt Bachmut im Osten der Ukraine am Montag fortgesetzt. Dabei seien erneut mehrere Vorstöße russischer Einheiten abgeschlagen worden, teilte der Generalstab in Kiew am Montag mit.

Die Stadt Bachmut gilt als sogenannter Eckpfeiler der Front im Osten der Ukraine. Ein Durchbruch an dieser Stelle würde den russischen Truppen ein Vordringen tief ins Hinterland der ukrainischen Linien ermöglichen. Die Stadt ist inzwischen von den Verteidigern zur Festung ausgebaut worden.

Ukrainische Artillerie traf am Montag eine Ansammlung russischer Truppen in der Ortschaft Polowinkino in der Region Luhansk im Osten des Landes. Dabei seien rund 150 Soldaten getötet oder verwundet worden, hieß es. Ein ähnlicher Artillerieangriff auf russische Truppen in der Region Cherson im Süden der Ukraine habe rund 50 Soldaten getötet und weitere 100 verwundet, teilte der Generalstab in Kiew mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.

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