„BIBLISCHE KATASTROPHE“: BRÄNDE in Griechenland nehmen apokalyptische Ausmaße an | WELT Newsstream

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"BIBLISCHE KATASTROPHE": BRÄNDE in Griechenland nehmen apokalyptische Ausmaße an – Erste Todesopfer | Keine Entwarnung! Lage in der Türkei auch weiterhin dramatisch I WELT Newsstream

Die Waldbrände in Griechenland nehmen apokalyptische Ausmaße an. In der Nacht zu Samstag mussten 1153 Menschen mit Schiffen aus Küstenorten und von Ständen der Insel Euböa gerettet werden, weil keine andere Fluchtmöglichkeit mehr blieb, wie die Behörden mitteilten. Bei Athen kam ein Brandhelfer ums Leben. Ein weiterer Großbrand tobte im Süden des Peloponnes. 70 Prozent der Gegend seien zerstört, sagte die Vizebürgermeisterin des Ortes Ost Mani, Eleni Drakoulakou. «Es ist eine biblische Katastrophe.»

Katastrophenschutzchef Nikos Hardalias sagte, die Feuerwehr habe es mit einer außerordentlich gefährlichen Lage zu tun, die es so noch nicht gegeben habe. In dieser Woche seien 154 Brände ausgebrochen, von denen 64 immer noch loderten. Am Freitag fachten wechselnde Winde die Brände nördlich von Athen und auf Euböa an. Bei Athen griffen sie auf den letzten größeren Wald in der Gegend über, den Nationalpark am Berg Parnitha. Ein 38-jähriger Freiwilliger wurde von einem umstürzenden Strommast erschlagen. Landesweit sind 20 Menschen verletzt worden. Zwei Feuerwehrleute lagen auf der Intensivstation.

Die griechische Feuerwehr ist am Rande ihrer Einsatzkraft. Unterstützung bekam sie aus der Ukraine, Zypern, Kroatien, Schweden und Israel. Am Samstag sollten weitere Einsatzkräfte Rumänien und der Schweiz eintreffen.

Die Ursache der Brände wird noch ermittelt. Katastrophenschutzchef Hardalias sagte, am Freitag seien drei Personen festgenommen worden, in zwei Fällen unter dem Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung, unter anderem nördlich von Athen.

Griechenland dörrt unter einer Hitzewelle, die die Temperaturen diese Woche auf bis zu 45 Grad getrieben hat. Am Freitag ließen sie zwar leicht nach, doch dafür frischte der Wind auf.

Die Hitze brütet auch über Süditalien, dem Balkan und der Türkei. In der Türkei mussten Zehntausende vor Waldbränden fliehen. Dort gab es bislang acht Tote. In der Provinz Mugla waren am Samtag die meisten Brände offenbar unter Kontrolle. Auch in Manavgat gelang es der Feuerwehr, die Brände zu bändigen. Dagegen brannte es bei Antalya die für ihre Wildpferde bekannten Enyif-Ebene.

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