PLAYLIST-NEWS: Amerika wählt neuen Kongress – „Schicksalswahl“ für Trump?

PLAYLIST-NEWS: Amerika wählt neuen Kongress -

+++ Dieser Playlist-Stream gibt Euch einen Überblick zur Midterm-Wahl in den USA +++

Die USA wählen in einer aufgeheizten politischen Atmosphäre ein neues Parlament. Nach zwei Jahren im Amt sieht US-Präsident Donald Trump in den Wahlen auch eine Abstimmung über seine Politik des «America first» (Amerika zuerst), die das Land stark polarisiert. Am Mittwoch steht fest, ob Trump mit einer Mehrheit seiner Republikaner im Kongress auch künftig weitgehend ungehindert regieren kann.Er will neue Steuersenkungen angehen, die versprochene Grenzmauer zu Mexiko bauen, konservative Richter ernennen und den Grundstein für seine Wiederwahl 2020 legen.

Die oppositionellen Demokraten rechneten sich Chancen aus, wenigstens eine der – wenn nicht sogar beide Parlamentskammern – zu erobern und damit ein Gegengewicht zu Trump bilden zu können.

Ein Wahlsieg und eine Hausmacht in Washington würden Trump auch den Rücken stärken im Umgang mit der EU und den Nato-Verbündeten, im Handelsstreit mit China sowie in den Konflikten mit dem Iran und Nordkorea.

Die letzten Wahllokale auf Hawaii sollten an diesem Mittwoch um 6.00Uhr MEZ schließen. Mit aussagekräftigen Ergebnissen wurde erst am frühen Mittwochmorgen MEZ gerechnet. Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat vergeben. Die US-Medien berichteten von Rekordzahlen an Frühwählern, was auf eine höhere Wahlbeteiligung hindeuten könnte. Meinungsforscher warnten vor der Abstimmung davor, sich zu sehr auf Umfragen zu verlassen.

Die traditionelle Abstimmung zur Hälfte der Amtszeit eines Präsidenten ist immer auch ein Referendum über dessen Politik, so auch im Fall von Trump. Der 72-Jährige war bis zum Schluss des Wahlkampfes im Dauereinsatz. Bei einer eng getakteten Serie von Wahlkampfauftritten versuchte er, seine Anhänger mit Warnungen vor den oppositionellen Demokraten zu mobilisieren. Seine Wahlkampagne habe auf «dunklen Themen» beruht wie Angstmacherei, Nationalismus sowie Feindseligkeit gegen Einwanderer, zog die «New York Times» am Dienstag Bilanz.

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