Fake-Shops  – Wie Sie falsche Onlineshops erkennen

Risiken beim Online Shopping vermeiden

Immer mehr Menschen erledigen einen immer größeren Teil ihrer Käufe online. Der Umsatz durch E-Commerce wächst rasant: innerhalb von nur fünf Jahren stieg der Umsatz im B2C Bereich von 32 Milliarden in 2013 auf 53,6 Milliarden in 2018 an.*

Auch wenn die meisten Käufe problemlos verlaufen, ist es ratsam sich gut zu informieren und Augen und Ohren offen zu halten. Betrüger suchen immer nach neuen Techniken und ausgeklügelten Systemen, um zum Beispiel an Identitäten ranzukommen und Nutzer zu täuschen.

Das Unternehmen Visual Meta, das europaweit in 13 Ländern Vergleichsportale unter den Namen LadenZeile und ShopAlike betreibt, hat als Hilfestellung für Online-Shopper eine nützliche Infografik zusammengestellt.

Das Phänomen von so genannten Fake-Shops hat in den letzten Jahren zugenommen. Dabei handelt es sich um Onlineshops, die eigentlich gar nicht existieren. Der Käufer wartet dann nach dem Kaufabschluss vergeblich auf seine bestellte Ware.  Die Tatsache, dass die Betreiber dieser falschen Shops oft im Ausland sitzen, macht es nicht gerade einfach, wieder an sein Geld zu kommen. Es gibt mehrere Punkte, auf die man bei Online Shops achten sollte, um nicht in solch eine Situation zu kommen:

Achten Sie auf eine gesicherte Datenübertragung. Das Kürzel „https://“ und das kleine  Vorhängeschlosses oben in der Adresszeile zeigen an, dass es sich um eine sichere verschlüsselte Verbindung handelt. Ganz wichtig ist es, einen Blick auf das Impressum, die Kontaktdaten, sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu werfen. Der Name der Firma, die physische Adresse, die E-Mail-Adresse, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Rückgaberecht sowie Datenschutzhinweise und Nutzungsbedingungen müssen dort stehen. Fehlen diese oder sind sie unvollständig, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen. Typisch sind auch unrealistisch niedrige Produktpreise im Vergleich zur Konkurrenz. Die Bezahlung auf Vorkasse sollte man generell vermeiden.

Vorsicht vor Internet Betrügern
Quelle Infografik: LadenZeile.de

Fake-Shops verwenden außerdem oft erfundene Gütesiegel. Eine Zusammenstellung von vertrauenswürdigen Gütesigeln finden Sie unter http://internet-guetesiegel.de/. Siegel können leider jedoch auch missbräuchlich verwendet werden. Rechtschreibfehler und eine geringe Bildauflösung sind ein weiterer Hinweis für falsche Online-Shops. Allerdings muss man sagen, dass die Websites von falschen Shops in den letzten Jahren immer besser und makelloser geworden sind. 

Auch auf Facebook, Instagram oder anderen Social Media Plattformen ist ein extrem niedriger Preis das erste alarmierende Element.  In manchen Fällen werden sogar Produkte angeboten, die noch gar nicht im Handel erhältlich sind. Wenn es auf dem Social Media Aufttritt kaum echte Interaktionen und reale Antworten von Usern gibt oder viele Anzeigen, die nach Spam aussehen, sind das weitere Hinweise.

Viele betrügerische Apps versuchen sich das positive Image von guten legitimen App zu Nutze zu machen und sie zu klonen. Die meisten dieser Apps installieren Viren auf dem Handy der Nutzer, die die App heruntergeladen haben, um so an die persönlichen Daten zu kommen. Sehen Sie sich immer die Nutzerbewertungen genau an und die Unternehmensdaten der Herausgeber der App.  

Was zu tun ist, wenn Sie betrogen worden sind:

Manchmal kann trotz all unserer Bemühungen immer noch etwas schief gehen. Im ersten Schritt ist sollten Sie Ihre Bank kontaktieren und versuchen, die Zahlung rückgängig zu machen. Sie sollten den Vorfall auch bei der Polizei melden und Strafanzeige stellen. Die örtliche Verbraucherzentrale sollte auch in solch einem Fall informiert werden. Seit 2015 gibt es auch den Marktwächter Digitale Welt, eine Initiative der Verbraucherzentralen, die durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert wird.

Leider sind in den meisten Fällen die Aussichten an sein verlorenes Geld zu kommen jedoch sehr gering.

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